01. April 2017: Schwimmbadreinigen

Flintsbacher Freibad erstrahlt wieder in frischem Glanz

Nach zehn Stunden harter Arbeit war auch das diesjährigen Reinigen des Freibads in Flintsbach wieder geschafft. Insgesamt waren 37 Personen an der Aktion beteiligt, davon elf fleißige Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr, zwei Mitarbeiter des Bauhofs, sechs Kameraden der Feuerwehr Fischbach und 18 aus unseren Reihen. Insgesamt leisteten alle zusammen fast 330 Stunden Arbeit.



Nahezu das gesamte Reserve-Schlauchmaterial von über 1.700 Meter Schlauchleitung, 3 Pumpen, rund 15 Strahlrohre, sowie unzählige Verteiler und sonstige Amarturen waren im Einsatz. Erstmals war heuer auch die neuen Hochwasserpumpe im Einsatz, die seit 2016 durch den Landkreis in Flintsbach stationiert ist. Der Bauhof der Gemeinde war mit Radlader und Kehrmaschine ebenfalls gut ausgerüstet.



Die Tatsache, dass weniger Personal als gewünscht vor Ort war und einige Ausfälle der Technik haben dazu dazu geführt, dass man rund eineinhalb Stunden länger brauchte als im Vorjahr. Ganz besonders ist hier das Durchhaltevermögen unserer Jugendlichen hervorzuheben.

Am Ende ist nun das Flintsbacher Freibad für seine Gäste wieder für eine neue Saison gereinigt - und die Flintsbacher Feuerwehren haben erneut ihren Teil dazu beigetragen. 




15. Januar 2017: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Flintsbach

Zur Jahreshauptversammlung beim Dannerwirt freute es Vorstand Wolfgang Hahn sehr, neben den anwesenden Aktiven, Passiven und Jugendlichen den Ehrenkreisbrandrat Sebastian Ruhsamer begrüßen zu dürfen. Ebenfalls zugegen waren Kreisbrandmeister Jochen Buchmann und Bürgermeister Lederwascher.

Nach dem Schriftführerbericht von Thomas Mayer konnte Kassier Dominik Ralser Dank der jährlichen Haussammlung, diversen Spenden und dem Feuerwehrbierfest eine positive Kassenbilanz vorweisen. Vereinstechnisch wurde laut Vorstand Hahn neben den üblichen kirchlichen und gemeindefestlichen Anlässen nur zur Fahrzeugweihe nach Oberaudorf ausgerückt. Beim Ortsasphaltstockschiessen wurde die Feuerwehr Vizemeister und das Ferienprogramm wurde sehr gelobt.

Als äußerst abwechslungsreich beschrieb Kommandant Jörg Benkel das Einsatzjahr. Neben 5 Kleinbränden nannte er zudem sechs teils schwerste Autobahneinsätze, einen Chemieunfall im Gewerbegebiet, einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft, einer Menschenrettung aufgrund eines Suizidversuchs, Tierrettungen und noch einige technische Hilfeleistungen. Außerdem waren wieder mehrere Verkehrsabsicherungen und Sicherheitswachen bei Festen und sonstigen Veranstaltungen erforderlich. Zum Beweis gelungener Integration konnte Benkel zwei hiesige Asylbewerber per Handschlag in den aktiven Feuerwehrdienst aufnehmen. Einer erwarb bereits im Sommer das Leistungsabzeichen in Bronze. Die Planungen für ein neues Fahrzeug laufen bereits. Neu in den Fuhrpark kam dieses Jahr eine Hochwasserpumpe des Landkreises mit einer Leistung von bis zu 6000 Litern pro Minute. Diese wird durch die Feuerwehr Flintsbach betrieben und auch überregional eingesetzt. Die Mannschaftsstärke beläuft sich auf 61 Aktive, davon 6 weiblich. Mit dem Zitat „Die Welt braucht Menschen, die für andere da sind!“ von Joseph Kardinal Höffner schloss Benkel seinen Bericht.

Aufgrund des Rücktritts von Vorstand Wolfgang Hahn aus persönlichen Gründen war außerhalb der normalen Wahlperiode eine Wahl notwendig. Neu gewählt wurde Alexander Heinisch, der anschließend gleich die Sitzungsleitung übernahm. Kreisbrandmeister Buchmann ging auf den Rückgang des Jugendzuwachses ein, der aber nach seiner Sicht nicht nur in Flintsbach erkennbar ist, sondern allgemein und den geburtsschwachen Jahrgängen zu zulasten ist. Bürgermeister Lederwascher bedankte sich für die stete Einsatzbereitschaft und beteuerte seinen Willen, beim Fahrzeugkonzept die bestmögliche Lösung anzustreben. Kommandant Benkel überreichte im Namen der Vorstandschaft dem Ex-Vorstand Hahn noch ein Geschenk als Dank für seine geleistete Arbeit.


Die Vorstandschaft der Feuerwehr Flintsbach mit KBM Buchmann (li.),
bisheriger Vorstand Wolfgang Hahn (2. v.Li.), Alexander Heinisch (Mitte)
und Ehrenkreisbrandrat Sebastian Ruhsamer (re.)




15.10.2016: Übergabe Hochleistungspumpe

6.000 Liter pro Minute - Für den Katastrophenfall schaffte der Landkreis Rosenheim zwei weitere Hochleistungspumpen an

Im Hochwasserfall stehen im Landkreis Rosenheim ab sofort vier Hochleistungspumpen zur Verfügung. Landrat Wolfgang Berthaler und Kreisbrandrat Richard Schrank übergaben am 15.10.2016 die Pumpen Nummer drei und vier an die Feuerwehren in Flintsbach und Aham (Gemeinde Eiselfing). Stellvertretend für ihre Wehren nahmen sie die Kommandanten Stefan Zimmermann aus Aham und Jörg Benkel aus Flintsbach entgegen.



Der Landrat erinnerte daran, dass er bei der Übergabe der zweiten Hochleistungspumpe an die Feuerwehr Leonhardspfunzen den Wunsch äußerte, in jeder der vier Kreisbrandinspektionen eine solche Pumpe zu haben. Berthaler bedankte sich bei den Gemeinden und den Feuerwehren für ihre Bereitschaft, die Pumpen zu nehmen und im Einsatz zu bedienen. Er wünschte den Feuerwehrlern möglichst wenige Einsätze, äußerte aber auch die Befürchtung, dass die Pumpen in Zukunft öfter gebraucht werden. Ihre Anschaffungen sind sinnvoll angelegtes Geld, so Berthaler.

Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher und Kreisbrandrat Richard Schrank stellten in ihren Ansprachen die Frauen und Männer in den Mittelpunkt, die sich bereiterklärten, die Handhabung der Pumpen zu lernen und zukünftig immer wieder zu üben. Wir brauchen Leute, die handwerklich gut sind und die damit umgehen können, meinte Schrank. Als weiteres wichtiges Kriterium nannte Kreisbrandrat die Ausdauer, da das im Hochwasserfall meist schlechte Wetter den Einsatz erschwert. Bürgermeister Lederwascher sagte, vielen Dank für eure Zeit, die ihr hier hineinsteckt.



Der katholische Pfarrer Andreas Lederer freute sich, den kirchlichen Segen erteilen zu dürfen, das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Weiter meinte er, wir segnen nicht nur die Gerätschaften, sondern auch die Frauen und Männer, die damit umgehen. Die mobilen Hochleistungspumpen sind auf einem Anhänger montiert. Angetrieben von einem Verbrennungsmotor arbeiten sie vollkommen autark und können nicht nur bei Überschwemmungen, sondern beispielsweise auch bei einer überlasteten Kanalisation oder zur Zuführung von Löschwasser eingesetzt werden. Für den Einsatz in Wohngebieten ist der
Motor mit einer Schalleinhausung versehen. Die neuen Pumpen kosteten jeweils gut 53.000 Euro. Sie haben eine Förderleistung von 6.000 Litern pro Minute. Die bereits vorhandenen zwei Hochleistungs-pumpen sind bei den Feuerwehren Au in Bad Feilnbach und Leonhardspfunzen in Stephanskirchen stationiert.
(Text: in Anlehnung an Michael Fischer, Pressestelle LRA Rosenheim)




05. August 2016: Ferienprogramm

Einen spannenden Nachmittag durften vor kurzen 12 Mädchen und Jungen beim Ferienprogramm der Feuerwehr Flintsbach verbringen.

Schon bei der Begrüßung wurden die kleinen Nachwuchsretter mit Helm und Jugendfeuerwehrjacke ausgestattet. Bei der anschließenden Einführung in das Aufgabengebiet der Feuerwehr, wurden viele Fragen der Kinder beantwortet, wie z.B. „Kommt die Feuerwehr auch wenn meine Katze nicht vom Baum runter kommt?“ Natürlich durfte auch der richtige Notruf mit den 5 W-Fragen nicht fehlen.



Erster großer Höhepunkt war die Erkundung und Erklärung der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Flintsbach. Wie schaut ein Feuerwehrwehrauto von innen aus? Was für Geräte hat die Feuerwehr dabei? Und warum fährt die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz? Bei der abschließenden Rundfahrt mit den Einsatzfahrzeugen, wurden die Kinderaugen immer größer.



Zurück am Feuerwehrhaus warteten schon einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr und Betreuer mit einer Modenschau auf die Teilnehmer. Hier wurden die verschiedenen Schutzmäntel und persönliche Ausstattung der Feuerwehrfrauen und -männer vorgestellt und erklärt. Höhepunkt war hier die Vorführung des silbernen Hitzeschutzanzuges, den die Kinder als „Alien aus dem All“ bezeichneten.



Mit einem aufgebauten D-Strahlrohr durften die Feuerwehrkids nun selber einmal ein „Feuer“ löschen. Aus einem geöffneten Fenster einer Spritzwand war Feuerschein zu sehen, welches erfolgreich von den Kindern gelöscht wurde.



Zum Abschluss eines leider sehr verregneten, aber interessanten und kurzweiligen Nachmittags wurde noch gegrillt.




25. Juli 2016: Leistungsabzeichen Wasser bestanden

Wieder einmal stand Ende Juli für die Feuerwehr Flintsbach die Prüfung zum Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ auf dem Programm. Dieses Jahr stellten sich 14 Aktive der Herausforderung dieses Leistungsabzeichens. Der Kern der Prüfung ist der vorschriftsmäßige Aufbau eines Löschangriffs in einer vorgegebenen Zeit. Daneben müssen die Knoten und Stiche beherrscht werden und für einige der Prüfungsstufen stehen noch Zusatzaufgaben auf dem Programm. 

Nach einigen Übungen in den letzten Wochen stand am 25. Juli 2016 die Prüfung an. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter um Kreisbrandinspektor Johann Huber wurden in zwei Gruppen die Aufgaben gelöst. Die Schiedsrichter bewerteten die Flintsbacher Gruppen und konnten am Ende das Bestehen der Prüfung verkünden.

Bürgermeister Stefan Lederwascher bedankte sich nach der Prüfung bei den erfolgreichen Teilnehmern für ihren Einsatz bei den Vorbereitungen, aber auch besonders für das Engagement für die Sicherheit der Flintsbacher Bürger.



Bei der Prüfung wurde die Stufe 1 viermal erreicht, die Stufe 2 einmal, die Stufe 3 zweimal, Stufe 4 zweimal und Stufe 5 fünfmal.

Die folgenden Stufen wurden erreicht:

Stufe 1:
- Mohammed Asakary
- Leonhard Büchler
- Anna-Lena Hamberger
- Eva-Maria Hamberger

Stufe 2:
- Peter Weiß jun.

Stufe 3:
- Wolfgang Obermair
- Anna Pertl

Stufe 4:
- Jakob Schober
- Josef Schober

Stufe 5:
- Florian Antretter
- Florian Huber
- Markus Pertl
- Peter Pertl
- Dominik Ralser




02. April 2016: Flintsbacher Schwimmbad gereinigt

Nach über 9 Stunden ist es wieder geschafft für dieses Jahr: das Flintsbacher Freibad ist fertig gereinigt!

Mit einer Mannschaft, die seit der Unterstützung der Jugendfeuerwehr noch nie so klein war, hat man das Ziel doch erreicht und das Bad für den Sommerbetrieb vorbereitet. Die Dreckablagerungen aus den letzten 1w Monaten sind soweit möglich entfernt und die Gäste können sich wieder auf ein ansehnliches Becken freuen.



Die Jugendfeuerwehr hat bereits am Vorabend in einer tollen Vorarbeit fast alle Schläuche verlegt. Ohne diese Vorarbeit wäre man heute sicher nicht fertig geworden. Heute hat sich der Nachwuchs dann erneut durch den ausdauernden Einsatz stark eingebracht.




Neben der Unterstützung von zwei Bauhofmitarbeitern waren heute insgesamt 14 Aktive der Feuerwehr Flintsbach, 6 Aktive der Feuerwehr Fischbach und 12 Jugendfeuerwehrler beteiligt.



27. April 2017: Infoabend für Asylbewerber

Heute hatte die Feuerwehr Flintsbach Besuch von rund 15 Asylbewerbern aus der Gemeinde, einigen ihrer Kindern und Mitgliedern des Helferkreises.

Ziel der Feuerwehr war es, den Flintsbacher Asylbewerbern Wissen über die Feuerwehr, das richtige Verhalten im Brandfall, den Notruf und die Funktion von Rauchmelder näherzubringen.

So wurde zunächst in einem Vortrag erklärt, wie Feuerwehren in Deutschland organisiert sind. Dabei war es ein zentraler Punkt, das Prinzip der Ehrenamtlichkeit zu erklären. Ein zweiter wichtiger Punkt war es, den Asylbewerbern zu vermitteln, dass die feuerwehren neutral sind und vor allem nichts mit Militär oder Polizei zu tun haben. Weiter ging es um das richtige Verhalten im Brandfall und wie ein Notruf abgesetzt werden kann. Letztlich wurde noch die Funktionsweise und Wichtigkeit von Rauchmeldern erklärt. Nach dem Vortrag und der Beantwortung von einigen Fragen, schaute man sich noch zusammen die Fahrzeuge und Gerätschaften an.

Der Besuch der Flintsbacher Asylbewerber war eindeutig ein Erfolg. Auch wenn das vermittelte Wissen hoffentlich nie nötig wird, war es Abend voll im Sinne der Brandschutzerziehung. Die vielen Nationalitäten machten die Kommunikation zwar umständlicher, aber mit Deutsch und Englisch, sowie der Übersetzung durch Asylbewerber für andere, kam man gut zurecht.



05. April 2016: Fahrzeugkonzept durch Gemeinderat beschlossen

In der Sitzung des Flintsbacher Gemeinderates am 05. April 2016 wurde das durch die beiden Feuerwehren erarbeitete Fahrzeugkonzept genehmigt. Der Beschluss erfolgte parteiübergreifend einstimmig und verdeutlicht damit, dass man das Konzept als sinnvoll und notwendig für die zukünftige Ausrichtung der Feuerwehren ansieht und hinter diesem steht.

Das Fahrzeugkonzept, dass in den letzten 14 Monaten durch die Führung der beiden Feuerwehren Flintsbach und Fischbach erarbeitet wurde ist im Vorfeld auch mit der Kreisbrandinspektion und dem Bürgermeister abgestimmt worden. Es umfasst den Zeitraum der nächsten rund 15 Jahre und sieht in dieser Zeit die Neubeschaffung von Fahrzeugen in 3 Schritten vor. Durch diese Beschaffungen wird die Ausstattung an die aktuellen Rahmenbedingungen für die Alarmierung angepasst. Durch eine stärkere Flexibilisierung und teils kleinere Fahrzeuge wird den erwarteten zukünftigen Entwicklungen Rechnung getragen.

Konkret ist geplant, noch in diesem Jahr mit der Beschaffung eines geländegängigen Mittleren Löschfahrzeugs mit Logistikkomponente (Ladebordwand und Stellfläche für zwei Container) für die Feuerwehr Flintsbach zu beginnen. Das Fahrzeug soll im kommenden Jahr in Dienst gestellt werden. Mit Indienststellung soll dann das Flintsbacher Tanklöschfahrzeug zur Feuerwehr Fischbach verlegt und das dortige Kleinalarmfahrzeug umgehend ausgesondert werden.

Im nächsten Schritt soll etwa 2020/2021 mit der Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeugs begonnen werden. Dieses soll dann in Fischbach durch ein Mittleres Löschfahrzeug ersetzt werden. Der genaue Zeitpunkt ist abhängig von Zustand des Tanklöschfahrzeugs (zu diesem Zeitpunkt über 33 Jahre im Dienst) und Haushaltslage.

Im letzten Schritt gilt es etwa in den Jahren 2025/2026 das in Flintsbach stationierte Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 durch ein HLF 20 (oder vergleichbar) zu ersetzen. Auch hier ist für den genauen Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung die Haushaltslage und der Zustand des Altfahrzeugs ausschlaggebend.

08. Januar 2016: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Flintsbach

Gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Flintsbach. Nach seiner Begrüßung und Eröffnung der Versammlung erläuterte Vorstand Wolfgang Hahn direkt die Änderungen in der erneuerten Fassung der Vereinssatzung. Anschließend wurde diese von anwesenden Mitgliedern beschlossen. Im Schriftführerbericht ließ Thomas Mayer das vergangene Jahr in allen Einzelheiten nochmals Revue passieren, bevor Kassier Dominik Ralser aufgrund umfangreicher Arbeitseinsätze, dem Brotzeitstand beim Faschingszug und dem erfolgreichen Bierfest einen sehr positiven Kassenstand vermelden konnte. Vorstand Hahn berichtete über die Vereinsaktivitäten und bedankte sich bei der Mannschaft für die gute Mithilfe bei den Vereinsaktivitäten. Stellvertretender Kommandant Sepp Schober entschuldigte zu Beginn seines Berichts den erkrankten Kommandanten Jörg Benkel. Er konnte einige neue Mitglieder per Handschlag in den aktiven Dienst befördern, wodurch sich die Mannschaftsstärke zum Jahresende auf 62 Aktive beläuft. Durch 5 Brandeinsätze, 22 Technische Hilfeleistungen, 23 Sicherheitswachen, 42 Übungen und unzählige weitere Aktivitäten wurden 2015 insgesamt 4.171 ehrenamtliche Stunden geleistet. Größere Einsätze waren ein Unfall mit 2 LKW auf der Autobahn, der eine 5-stündige Sperrung der A93 erforderte und der Waldbrand am Arzmoos. Auch der Faschingszug, das Schwimmbadreinigen und der Jugendtriathlon erforderten einen besonders großen Personalaufwand. Die Umrüstung auf Digitalfunk wird die Feuerwehr 2016 stark beeinflussen und das gemeinsame Fahrzeugkonzept mit der Feuerwehr Fischbach wird weiter erarbeitet. Jugendwart Peter Pertl jun. informierte über die Jugendfeuerwehr, in der aktuell 27 Jugendliche aus Flintsbach und Fischbach aktiv sind und im Jahr 2015 2.400 Dienststunden erbrachten. Dominik Ralser ergänzt neben Hans Purainer als stellvertretender Jugendwart das Führungstrio um Jugendwart Pertl.

Anschließend wurde gemäß der neuen Satzung ein 2. Vorsitzender gewählt und wegen Wegzuges von Elisabeth Smettan ein neuer 2. Beisitzer. Als 2. Vorsitzender wurde Georg Obermair und als Beisitzer Stefan Rainers gewählt.

Der Zweite Bürgermeister Bernhard Pichler bedankte sich in seinen Grußworten anschließend bei allen, die in irgendeiner Form ein Ehrenamt ausführen, was in dieser Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Kreisbrandmeister Joachim Buchmann stellte das ruhige Jahr ohne Unwetter oder Großschadenslagen für die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim heraus. Die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen über das Internet würden sehr gut angenommen und mit dem Digitalfunk wurden bereits erste positive Erfahrungen gemacht. Außerdem bedankte er sich für die vorbildliche Jugendarbeit der Flintsbacher.

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Michael Mayer geehrt, der neben dem normalen Feuerwehrdienst auch schon lange Jahre als Fähnrich in der Vorstandschaft aktiv ist. Peter Ralser wurde für seine langjährige Tätigkeit als Kassier zum Ehrenmitglied ernannt. Elisabeth Smettan erhielt zu ihrem Abschied noch ein Geschenk, da sie in den letzten Jahren als Beisitzerin in der Vorstandschaft tätig war.




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