Aktuelles

Hier stellen wir Ihnen die aktuellen Ereignisse rund um die Freiwillige Feuerwehr Flintsbach a.Inn vor.

 

08. September 2022: Gemeinschaftsübung in Brannenburg

 
Bevor in Kürze in Brannenburg im ehemaligen Stabsgebäude ein Alten- und Pflegeheim den Betrieb aufnimmt, organisierte die Feuerwehr Degerndorf eine Übung an diesem Objekt. Mit dabei waren neben der Feuerwehr Flintsbach a.Inn auch die Feuerwehren Degerndorf, Brannenburg und Großbrannenberg.
 
Nach der Übung selbst hatten alle noch die Möglichkeit, das Objekt zu besichtigen um im Falle zukünftiger Einsätze bereits einen Eindruck der Räumlichkeiten zu haben.

 

27. Mai 2022: Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen

14 Prüflinge haben sich am 27. Mai 2022 der Prüfung zum sogenannten Basismodul – der Grundausbildung für den Feuerwehrdienst – gestellt.
Seit Februar letzten Jahres haben sie sich auf diesen Tag vorbereitet. An insgesamt 30 Terminen haben sie zusammen über 1.300 Stunden geleistet. Organisiert und größtenteils durchgeführt wurde die Ausbildung durch die Feuerwehr Flintsbach a.Inn. Unter den 14 Teilnehmern waren aber auch drei Teilnehmer aus dem Bereich der Feuerwehr Fischbach.
 
Das Basismodul umfasst alle Themen, die das Handwerkzeug für den aktiven Feuerwehrdienst darstellen. So wird unter anderem das Wissen über Löschangriffe, technische Hilfeleistung aller Art, Rechtsthemen, Gefahrgut und Funk gelehrt.
 
Besondere Herausforderungen stellt die Corona-Pandemie an die Ausbilder und die Teilnehmer. Themen, die sonst als Unterricht gemeinsam erarbeitet werden wurden plötzlich als Online-Unterricht gehalten. Praktische Ausbildungsinhalte wurden zwischenzeitlich nur unter 3G-Bedingungen, mit Abstand und Masken durchführt. Mit Bravour haben die Teilnehmer diese besonderen Umstände gemeistert und sich nicht beirren lassen.
 
Die Feuerwehren Flintsbach a.Inn und Fischbach gratulieren herzlich zur bestandenen Prüfung und freuen sich über den tatkräftige Unterstützung in ihren Reihen!
 
Wir bedanken uns bei den Prüfern der Kreisbrandinspektion Rosenheim – allen voran Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser. Weitere Prüfer waren Kreisbrandinspektor Martin Gruber und die Kreisbrandmeister Rainer Tippl, Rudolf Huber, Josef Kirner und Peter Lechner.

 

26. Juni 2021: Fahrsicherheitstraining

Zwei unserer Maschinisten konnten am 26. Juni 2021 an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen, das durch die Kreisbrandinspektion organisiert wurde.
 
Schwerpunkt war es für die Maschinisten, ein Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen und die Eigenschaften und die Abmessungen des Gefährts zu verinnerlichen. Zahlreiche Fahrübungen über den ganzen Tag erfüllten dabei am Ende sicherlich ihren Zweck.

06. Juni 2021: Erstes Einsatznavigationssystem in Dienst gestellt

Das erste Einsatznavigationssystem vom Typ Lardis:One wurde jetzt im Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Flintsbach a.Inn in Dienst genommen.
 
Das Gerät verbindet für uns einige Funktionen miteinander. Zum einen lässt sich damit vereinfacht das Funkgerät in wichtigen Funktionen bedienen und verhindert damit, dass der Blick gänzlich von der Straße genommen werden muss.
 
Darüber hinaus werden bei einem Einsatz von der Leitstelle die Einsatzdetails an das Gerät übermittelt. Neben Informationen zum eigentlichen Einsatz beinhalte die Meldung der Leiststelle auch die Zieladresse. Diese kann sofort in das Navigationssystem übernommen werden und den Fahrer auch ohne Ortskenntnis zum Ziel führen. Dies ist insbesondere bei Einsätzen außerhalb der eigenen Gemeinde eine wichtige Unterstützung.
 
Und letztlich wird die Rückfahrkamera auf dem Gerät angezeigt, wodurch nicht noch ein zusätzlicher Monitor installiert werden muss.
 
In naher Zukunft werden auch unsere weiteren zwei Fahrzeuge mit dem Einsatznavigationssystem ausgestattet. In diesem Zuge werden dann auch bei den beiden großen Fahrzeugen Abbiegeassistenten eingebaut, die dem Schutz von Radfahrern im Toten Winkel beim Abbiegen dienen soll.
 
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05. Juni 2021: Endlich wieder Kinderfeuerwehr!

Seit Oktober haben unsere Feuersalamander darauf gewartet, dass wieder eine Gruppenstunde der Kinderfeuerwehr Flintsbach a.Inn stattfinden konnte. Nun war es endlich soweit!
 
Die Gruppenstunden wurden extra ein wenig geändert und ein Hygienekonzept umgesetzt – so soll den aktuellen Gegebenheiten Rechnung getragen werden und gleichzeitig aber auch die Kinderfeuerwehr einen positiven Effekt verspüren.
 
So trennte man die ursprünglich 25 Mitglieder in zwei Gruppen und erhöhte die maximale Mitgliederzahl auf jeweils 15 Kinder. Somit können wir nach der langen Ruhepause jetzt glücklich verkünden, dass wir jetzt 30 junge Feuersalamander haben. Und wir haben schon wieder eine Warteliste, was natürlich auch für die Zukunft positiv stimmt.
 
Bei der ersten Übung nach fast 8 Monaten wollten wir die Kinder wieder an das Thema Feuerwehr heranführen und vor allem etwas machen, was Spaß macht. Und so wurde gleich mal wieder ein Schlauch in die Hand genommen und wenn‘s schon endlich warm ist, auch mit Wasser gespritzt. Das Ganze fand am Wasserübungsplatz am Inn statt.
 
Aber auch die Sicherheit muss bei den Gruppenstunden unbedingt gewahrt bleiben – insbesondere der Aktiven Feuerwehr. So haben alle Betreuer vor der Gruppenstunde einen Corona-Selbsttest durchgeführt. Die anwesenden aktiven Feuerwehrleute haben stets mit FFP2-Maske gearbeitet und die Kinder mit Mundschutz.

14. bis 16. Mai 2021: Brandübungscontainer in Söchtenau

 
Mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr Flintsbach a.Inn konnten am Wochenende vom 14. bis 16. Mai 2021 die Möglichkeit nutzen, wichtige Erfahrungen für den "Heiß-Einsatz" zu gewinnen. Die Kreisbrandinspektion Rosenheim hat hierzu am Feuerwehrhaus Söchtenau einen Brandübungscontainer organisiert.
 
Die Brandübungscontainer sind ein wichtiger Teil zur Vorbereitung unserer Atemschutzgeräteträger für den Ernstfall, denn auf keine andere Weise können wir sonst Erfahrungen mit realer Hitze gewinnen. Und Gott sei Dank haben wir nur sehr selten Erfahrungen aus echten Einsätzen.
 
Im Brandübungscontainer wird mit großer Hitze und echten Flammen gearbeitet und somit auch unter realen Bedingungen das richtige Verhalten des Atemschutztrupps geübt.
 
Wir danken der Kreisbrandinspektion Rosenheim für die Möglichkeit, diese Erfahrungen unseren Atemschutzgeräteträgern zukommen lassen können. Es ist ein echtes Sicherheitsplus für den Ernstfall.
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03. Januar 2021: Erdbebenhilfe für Kroatien

 
Was mit dem einfachen Aufruf zum Sammeln von Hilfsgütern (Güter des täglichen Bedarfs, Decken und Kleidung) für die vom Erdbeben betroffene Region in Kroatien begann, wurde am Ende zu einem riesigen Hilfskonvoi. Und nicht nur von der initiierenden Feuerwehr Wasserburg am Inn, sondern plötzlich aus dem gesamten Landkreis Rosenheim.
 
Aber von Anfang: hauptsächlich am 29. und 30. Dezember 2020 bebte in der Region südlich von Zagreb in Kroatien die Erde mit Stärken von bis zum 6,4. Dabei kam es zu massiven Zerstörungen, Toten und Verletzten. Am 31. Dezember 2020 gab der Rosenheimer Kreisbrandrat die Info an alle Feuerwehren im Landkreis weiter, dass die Wasserburger Feuerwehr eine Sammelaktion zugunsten der betroffenen Region gestartet hat. Hintergrund war hier vor allem die persönlichen Verbindungen der Hauptinitiatoren, wodurch aus absehbar war, dass die Hilfe genau da ankommt, wo sie wahrscheinlich benötigt wird.
 
Noch am Silvesterabend planten etliche Feuerwehren des Landkreises daraufhin Sammelaktionen um die Wasserburger Initiative zu unterstützen. So rief auch die Flintsbacher Feuerwehr zum sammeln auf mit der Bitte, die Güter am 01.01.2021 und am 02.01.2021 bei Ihrem Kommandanten an der Garage abzugeben, da das Feuerwehrhaus nicht durchgängig besetzt war.
 
Nach am Neujahrstag der Zulauf noch moderat war, kamen am nächsten Tag dann so viele Spender, dass der Kommandant schnell seine Kameraden um Hilfe bitten musste. So waren am Ende 15 Helfer damit beschäftigt, all die gebrachten Güter zu sichten, zu sortieren, teilweise umzuverpacken, zu beschriften und am Ende zu verladen. Auch die Garage reichte lange schon nicht mehr und so musste Carport und Vorplatz gänzlich in Beschlag genommen werden.

Am Ende waren es allein in Flintsbach 380 Kartons, 250 Säcke und Tüten, 3 Rollwägen und 16 Koffer und Taschen und 11 Matratzen sammeln. Alles gefüllt mit Kleidung, Schuhen, Decken, Schlafsäcken, Essen, Hygieneartikeln und Kinderspielzeug. All das durch die tollen Bürger aus Flintsbach, Brannenburg und Umgebung. Selbst eine große Lieferung aus Niederbayern wurde gebracht und Anfragen kamen bis aus Maxlrain (die man aber direkt nach Wasserburg verwies). Eine wahnsinnige Solidarität in der Bevölkerung!

 
Am 03. Januar 2021 startete dann um 01.00 Uhr ein Konvoi nach Kroatien, an dem insgesamt 42 Fahrzeuge und 106 Einsatzkräfte beteiligt waren. Darunter größtenteils Fahrzeuge der Feuerwehren aus dem Landkreis, aber auch Sattelzüge mit Fahrern des THW und ebenso Fahrzeuge privater Unternehmen, die zur Verfügung gestellt wurden. Mit dabei auch jeweils ein Fahrzeug der Feuerwehr Flintsbach a.Inn, Feuerwehr Fischbach und Feuerwehr Degerndorf. Zusätzlich noch ein Fahrzeug der Flintsbacher Firma Scheble BAUtenschutz. Alle diese Fahrzeuge randvoll mit Material, dass in Flintsbach gesammelt wurde!
 
Der Hilfeleistungskonvoi machte sich in auf nach Velika Gorica und musste auf dem Weg dorthin in Kärtnen mit nächtlichen 50cm Neuschnell kämpfen und schaffte dann um etwa 09.30 Uhr die Grenze nach Kroatien zu passieren. Nach einer kurzen Stärkung und Begrüßung durch die lokale kroatische Feuerwehr wurde der gesamte Hilfskonvoi in drei Züge aufgeteilt. Dadurch konnten die Hilfsgüter in verschiedene Bereiche des Schadensgebiet gebracht werden. Dabei waren die Wege teilweise sehr schwer zu passieren und die Lage teilweise noch sehr chaotisch. Auf der beigefügten Karte ist erkennbar, wo überall Hilfsgüter abgeladen wurden.
 
Der erste Teil des Hilfskonvoi machte sich am gleichen Tag um 17.50 Uhr auf den Heimweg. Der zweite Teil folgte dann um 18.30 Uhr. Gegen 02.00 Uhr erreichte der erste Teil das Feuerwehrhaus in Bernau, wo sich alle Einsatzkräfte einem Corona-Test unterzogen, gefolgt hier vom zweiten Teil um 05.00 Uhr.
 
Unsere Flintsbacher und Fischbacher Kameraden kamen gegen 03.30, bzw. 06.00 Uhr nach einem sehr langen und anstrengenden Tag wieder wohlbehalten daheim an. Mit diesem Hilfskonvoi hat die Feuerwehr gezeigt, was in kurzer Zeit mit den vorhandenen Mitteln alles möglich ist. Um das zu ermöglichen haben aber auch THW, BRK, Landratsamt und Gesundheitsamt ihren Teil beigetragen. In Flintsbach muss auch noch das Mehrgenerationenhaus unbedingt erwähnt werden, welches für unsere Fahrer vor Abfahrt einem Corona-Schnelltest durchgeführt haben – unbürokratisch am freien Tag!
 
Wir danken vor allem der Bevölkerung in Flintsbach und Umgebung für die unbeschreibliche Unterstützung und Hilfsbereitschaft, ebenso der Gemeinde Flintsbach a.Inn für die sofortige Genehmigung der Nutzung der Fahrzeuge, dem Mehrgenerationenhaus und allen beteiligten Helfern! Wir sind stolz „eure“ Feuerwehr zu sein!


06. November 2020: Erfolgreicher Gruppenführerlehrgang

Trotz Corona halten die Feuerwehrschulen in Bayern die Lehrbetrieb aufrecht - auch wenn nur für die relevantesten Lehrgänge und in einer an Hygieneregelen angepasstem Konzept. Nutzen konnte dieses Lehrgangsangebot jetzt einer unserer Aktiven und den Gruppenführerlehrgang absolvieren.

Im Zeitraum vom 02. bis 06. November 2020 besuchte er in der Feuerwehrschule Geretsried den Gruppenführerlehrgang, den er am Ende mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen konnte.

Ein Vorteil bei dem Lehrgang zu diesen Zeiten war sicherlich, dass die Teilnehmerzahl stark begrenzt war. Dadurch waren die Übungen und der Unterricht sehr viel intensiver als sonst üblich, was den Lernerfolg sicherlich noch verstärkte.

Wir freuen uns nun über eine weitere Unterstützung im Team der Gruppenführer und gratulieren zur bestandenen Prüfung.

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20. Dezember 2019: Prüfung MTA Basismodul

Nach fast einem Jahr der Ausbildung konnten sechs Jugendliche und junge Erwachsene aus unserer Gemeinde erfolgreich die sog. Zwischenprüfung des Basisausbildung abschließen. Sie schlossen damit ihre Grundausbildung erfolgreich ab und können nun auch im zulässigen Rahmen an den Einsätzen der Feuerwehr teilnehmen.

Neben einem theoretischen Prüfungsteil mussten sie sich auch in insgesamt vier praktischen Prüfungsabschnitten beweisen. Dabei ging es unter anderem um die Beherrschung der Funkgeräte, Teile der Ersten Hilfe, die Verwendung von Hydranten und das richtige Anlegen von Knoten & Stichen. Die wachsamen Augen der Prüfer gehörten Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser und den Kreisbrandmeistern Joachim Buchmann und Martin Gruber.

Wir gratulieren unseren Prüflingen und danken für die große Ausdauer bei den vielen Ausbildungsterminen.


02. Dezember 2019: Spendenübergabe vom Kleidermarkt Flintsbach

Mit einer großzügigen Spende über 350 Euro hat das Team vom Kleidermarkt Flintsbach unsere Jugendfeuerwehr bedacht.

Wir danken sehr für die Spende für unsere Jugendarbeit!

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28. September 2019: Feuerwehrausflug

Der diesjährigen Ausflug der Aktiven führte uns zunächst mit dem Schiff über das Bayrische Meer, um dann eine Führung durch das Schloss Herrenchiemsee zu genießen.
Nach der Rückfahrt ging es dann in Prien zum Mittagessen.
Der Nachmittag wurde dann wesentlich aktiver, denn es stand der Kletterwald und Bogenschießen auf dem Programm. Dort wurde sich dann in luftiger Höhe verausgabt und das fehlende Zielwasser bedauert.

Der Tag fand dann seinen Ausklang bei den Fischbacher Kameraden in einem gemeinsamen Gemeinschaftsabend.



 

21. September 2019: Fahrzeugweihe TSF-Logistik

Den geistlichen Segen hat nun auch unser neues Fahrzeug erhalten. Das TSF-Logistik ist schon seit Juni in Dienst, wartete jedoch noch auf seine Segnung. Dies wurde jetzt im feierlichen Rahmen nachgeholt. Mit dabei waren unsere Kameraden aus Fischbach, Nußdorf und Oberaudorf. Ebenso beehrten uns Bürgermeister Lederwascher, einige Gemeinderäte und Kreisbrandmeister Buchmann für die Kreisbrandinspektion.

Die Fahrzeugsegnung wurde im Beisein unserer Aktiven und Ehemaligen Feuerwehrleute, unserer Feuerwehrjugend und unserer Kinderfeuerwehr durch die beiden Geistlichen Pfarrer Kraus und Löffler durchgeführt.

Das Fahrzeug ist ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug – Logistik (TSF-L). Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr flexibel eingesetzt werden kann. Es hat die Grundausstattung für den Einsatz fest auf dem Fahrzeug verladen. Zudem können bis zu vier Rollbehälter oder Paletten über eine Ladebordwand im Laderaum verstaut werden. Zudem ist das Fahrzeug insgesamt weniger als 7,5 Tonnen schwer, wodurch es möglich wird, es mit dem sogenannten Feuerwehrführerschein zu fahren.

Das Fahrgestell ist ein IVECO Daily mit Doppelkabine für 6 Personen und 180 PS. Es wurde durch die Firma Achleitner zu einem Allradfahrgestell umgebaut mit zwei Differentialsperren und einer zuschaltbaren Hinterachs-Übersetzung von i = 5,125. Dadurch wir das Fahrzeug geländegängiger und somit für weite Teile unseres Gemeindegebiets geeignet.

Durch eine Kugelkopf- und zusätzliche Maulanhängekupplung ist das Fahrzeug für alle Arten von Anhängern geeignet. So soll mit dem Fahrzeug auch die Hochwasserpumpe des Landkreises Rosenheim gezogen werden.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist die geringe Höhe. Mit nur 2,85 Metern ist es deutlich niedriger als ein Standardaufbau. Grund für die niedrige Bauweise ist die Halle im Feuerwehrhaus, die ein höheres Fahrzeug nicht zulässt. Im Inneren des Laderaums können vier zusätzliche Saugschläuche für die Hochwasserpumpe verladen werden. Diese werden über zwei Klappen bis in den Geräteraum geschoben und so problemlos mitgenommen werden. Im Fahrzeug ist ein Lichtmast verbaut, der hydraulisch ausgefahren werden kann.

Über die Normbeladung hinaus ist auf dem Fahrzeug ein 3-kVA-Stroemerzeuger und ein Gerätesatz Motorsäge zu finden. Als Rollcontainer sind auf dem Fahrzeug ein Container mit 500 Meter B-Schlauch, ein Rollcontainer mit Material zur Beseitigung von Ölspuren, eine Multifunktions-Gitterbox und ein 600-Liter-IBC-Container verladen.

Das Fahrzeug wurde aufgebaut durch die Firma Bernhard Glück in Gräfelfing.

(Bilder: Johann Weiß)



 

09.09.2019: Übergabe Rauchverschluss durch Versicherungskammer Bayern

Florian Runge von der Versicherungskammer Bayern überreichte uns als Spende einen mobilen Rauchverschluss, der ab sofort in unserem Löschgruppenfahrtzeug bei Einsätzen mitgeführt wird.

Ein mobiler Rauchverschluss dient der Schadensbegrenzung bei Bränden. Durch den Rauchverschluss kann bei einem Wohnungs- oder Zimmerbrand verhindert werden, dass Rauch in bislang nicht betroffene Bereiche eintritt und dort schwere Schäden durch den giftigen Brandrauch verursacht.

Die Versicherungskammer Bayern unterstützt die Feuerwehren in Bayern immer wieder mit der Spende von Gerätschaften. So konnten wir schon in der Vergangenheit ein Notruf-Übungstelefon für die Brandschutzerziehung erhalten.

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29. Juli 2019: Leistungsabzeichen "Technische Hilfeleistung"

Erfolgreich verlief die Abnahme des Leistungsabzeichens "Technische Hilfeleistung" am 29. Juli 2019. Nach einigen Wochen Übung konnte man den Schiedsrichtern der Kreisbrandinspektion das Können unter Beweis stellen. Bei dem angenommenen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um sicheres und fehlerfreies Arbeiten. So muss die Einsatzstelle gesichert werden, alles für die Rettung vorbereitet werden, der Brandschutz sichergestellt und der Patient betreut werden. Erst dann darf die eigentliche Rettung erfolgen. Zusätzlich sind noch weitere Aufgaben im Bereich der Gerätekunde zu absolvieren.

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All dies wurde zur Zufriedenheit der Prüfer gezeigt und so konnte man zum Abschluss unter den Augen des Zweiten Bürgermeisters Bernhard Pichler die Abzeichen in den jeweiligen Stufen entgegennehmen.

Die folgenden Stufen wurden erreicht:

  • Johannes Dohlen: Stufe 1
  • Anna Pertl: Stufe 1
  • Jakob Schober: Stufe 2
  • Alexander Heinisch: Stufe 3
  • Alexander Ißle: Stufe 3
  • Markus Pertl: Stufe 4
  • Peter Weiß jun.: Stufe 4
  • Dominik Ralser: Stufe 5
  • Thomas Mayer: Stufe 6

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24. Mai 2019: neues Fahrzeug übernommen

Nachdem unser Tanklöschfahrzeug bereits im November 2018 an die Feuerwehr Fischbach ging um die ausgefallene Pritsche zu ersetzen, konnten wir am 24. Mai 2019 endlich unser neues Feuerwehrfahrzeug übernehmen.

Das Fahrzeug ist ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug – Logistik (TSF-L). Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es sehr flexibel eingesetzt werden kann. Es hat die Grundausstattung für den Einsatz fest auf dem Fahrzeug verladen. Zudem können bis zu vier Rollbehälter oder Paletten über eine Ladebordwand im Laderaum verstaut werden. Zudem ist das Fahrzeug insgesamt weniger als 7,5 Tonnen schwer, wodurch es möglich wird, es mit dem sogenannten Feuerwehrführerschein zu fahren.

Das Fahrgestell ist ein IVECO Daily mit Doppelkabine für 6 Personen und 180 PS.  Es wurde durch die Firma Achleitner zu einem Allradfahrgestell umgebaut mit zwei Differentialsperren und einer zuschaltbaren Hinterachs-Übersetzung von i = 5,125. Dadurch wir das Fahrzeug geländegängiger und somit für weite Teile unseres Gemeindegebiets geeignet.

Durch eine Kugelkopf- und zusätzliche Maulanhängekupplung ist das Fahrzeug für alle Arten von Anhängern geeignet. So soll mit dem Fahrzeug auch die Hochwasserpumpe des Landkreises Rosenheim gezogen werden.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist die geringe Höhe. Mit nur 2,85 Metern ist es deutlich niedriger als ein Standardaufbau. Grund für die niedrige Bauweise ist die Halle im Feuerwehrhaus, die ein höheres Fahrzeug nicht zulässt. Im Inneren des Laderaums können vier zusätzliche Saugschläuche für die Hochwasserpumpe verladen werden. Diese werden über zwei Klappen bis in den Geräteraum geschoben und so problemlos mitgenommen werden. Im Fahrzeug ist ein Lichtmast verbaut, der hydraulisch ausgefahren werden kann.

Über die Normbeladung hinaus ist auf dem Fahrzeug ein 3-kVA-Stroemerzeuger und ein Gerätesatz Motorsäge zu finden. Als Rollcontainer sind auf dem Fahrzeug ein Container mit 500 Meter B-Schlauch, ein Rollcontainer mit Material zur Beseitigung von Ölspuren, eine Multifunktions-Gitterbox und ein 600-Liter-IBC-Container verladen.

Das Fahrzeug wurde aufgebaut durch die Firma Bernhard Glück in Gräfelfing.

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07. Januar 2019: Jahreshauptversammlung

Schnell, zuverlässig, motiviert, hoch engagiert und professionell, so wird die Feuerwehr Flintsbach beschrieben.

Diese lobenswerte Beschreibung ist aber keine Eigendarstellung, sondern zusammengefasst die Meinung der Gastredner, die kürzlich die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr besuchten. Zu ihnen gehörten neben Flintsbachs Erstem Bürgermeister Stefan Lederwascher, Kreisbrandrat Richard Schrank, Kreisbrandmeister Joachim Buchmann, Polizeiinspektionsleiter Josef Mühlbacher oder auch der Bergwachtchef Andreas Langstrass.

Ein Lob, das sich die Floriansjünger allerdings im letzten Jahr hart erarbeiten mussten. Kommandant Jörg Benkel zog Bilanz und stellte fest, dass bei den insgesamt 321 Aktionen 5414 Stunden von den 58 Aktiven geleistet worden sind. Freiwillig, ehrenamtlich und großteils in der Freizeit. Aufgrund der Nähe zur Autobahn standen die Technischen Hilfeleistungen an der Spitze der Einsatzstatistik. Hier erwarten die Einsatzkräfte vielfach große physisch und psychisch belastende Situationen. Demnächst erhält die Feuerwehr ein neues Fahrzeug. Dabei handelt es sich um ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L). Aufgrund seines Gesamtgewichtes kann das kompakte und wendige Fahrzeug mit dem Feuerwehrführerschein gefahren werden. Dazu musste kürzlich die Fahrzeughalle umgebaut werden, um den notwendigen Platz zu schaffen, großteils in Eigenhilfe – Ehrensache für die Feuerwehrler.

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18), Baujahr 1986, bleibt aber weiterhin im Dienst der Feuerwehr. Da es nach 33 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört, wurde es bereits an die Fischbacher Kameraden abgegeben. „Eine Gemeinde, eine Feuerwehr“, sagte Stefan Lederwascher, der die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Ortsteilfeuerwehren herausstellte, während sich die Fischbacher Kameraden über den Neuzugang hocherfreut zeigten.

Um den brandschutztechnischen Nachwuchs ist es in der Gemeinde ebenfalls gut bestellt, wie Jugendwart Dominik Ralser berichtete. Die 28 Jugendfeuerwehrleute leisteten über 2100 Stunden im letzten Jahr. Neben der Ausbildung wird den Jugendlichen auch ein ausgesprochen interessantes und recht attraktives Rahmenprogramm geboten, wie zum Beispiel der Besuch bei der Flughafenfeuerwehr in Innsbruck oder gemeinsame Grillabende. Während in vielen Feuerwehren nur darüber gesprochen wird, ist die Kinderfeuerwehr in Flintsbach schon zum festen Bestandteil geworden. Um rund 25 Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren kümmern sich sieben Betreuerinnen einmal im Monat. Spielerisch werden hier die Kinder an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt, erklärte die Leiterin Barbara Reiter. Ein Erfolgsmodell, um die personelle Zukunft der Feuerwehr zu sichern. Mittlerweile stehen schon wieder vier Kinder auf der Warteliste für eine der begehrten Plätze bei den „Flintsbacher Feuersalamandern“, wie sich die Kinder selbst genannt haben.

Schließlich wurde turnusgemäß nach sechs Jahren Amtszeit ein neuer Vorstand und die Kommandanten gewählt. Die Führungsmannschaft der Flintsbacher Wehr besteht nun aus Jörg Benkel (Kommandant), Josef Schober (Zweiter Kommandant), Alexander Heinisch (Vorsitzender), Georg Obermair (Zweiter Vorsitzender), Dominik Ralser (Jugendwart und Kassier), Barbara Reiter (Leitung Kinderfeuerwehr), Christine Ralser (Schriftführerin), Michael Mayer (Fähnrich) und die Beisitzer Thomas Mayer und Stefan Rainers.

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Text und Bild: Volkhard Steffenhagen


 

25. Oktober 2018: Eine Ära geht zu Ende

Seit Ende 1987 war unser Tanklöschfahrzeug ein wesentlicher Bestandteil unsere Ausstattung und leistete gute Dienste in Übung und Einsatz. Das TLF 8/18 auf Unimog wurde von Ziegler aufgebaut und erwies sich über die Jahre als ausgesprochen robust und zuverlässig.

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Ursprünglich sollte das Fahrzeug erst nach Erhalt des bereits in Aufbau befindlichen TSF-Logistik zur Feuerwehr Fischbach wechseln. Dies wäre etwa gegen Jahresende 2018 gewesen.

Aufgrund eines technischen Defekts und des damit verbundenen wirtschaftlichen Totalschadens der Fischbacher Pritsche bestand allerdings schon jetzt Handlungsbedarf um die Feuerwehr Fischbach einsatzbereit zu halten.

Aus diesem Grund wird unser Tanklöschfahrzeug bereits ab dem 26. Oktober 2018 seinen Dienst dauerhaft bei unseren Kameraden in Fischbach verrichten.

 

24. Oktober 2018: Alarm-Einsatzübung

Die jährliche Großübung fand dieses Jahr turnusgemäß in Fischbach statt. Angenommen wurde ein Brand in einer alten Schmiede mitten im Ortskern von Fischbach.

An der Übung beteiligt neben der Feuerwehr Flintsbach a. Inn auch die Kameraden aus Fischbach, Niederaudorf, Degerndorf, Großbrannenberg, Brannenburg und Nußdorf.

 

17. August 2018: Ferienprogramm bei der Feuerwehr Flintsbach

Dieses Jahr stand das Feuerwehr-Ferienprogramm wieder bei der Feuerwehr Flintsbach auf dem Programm. Die teilnehmenden Kinder durften erst das Feuerwehrhaus unsicher machen, bzw. sich alles genau anschauen. Danach stand die Erkundung der Feuerwehrautos auf dem Programm, bevor es dann an den Wasserübungsplatz am Inn ging.

Aufgrund des hervorragenden Wetters stand dort den Wasserspielen nichts im Weg und so wurden die verschiedenen Strahlrohre (und sonstigen Spielzeuge einer Feuerwehr) ausgiebig getestet.

Zum Abschluss wurde für die Kinder gegrillt und der aufregende und wilde Tag endete mit einem gemütlichen Essen.

 

14.08.2018: Notruf-Übungsanlage übergeben

Durch die Versicherungskammer Bayern wurde der Freiwilligen Feuerwehr Flintsbach für die Brandschutzerziehung ein Notruf-Übungskoffer übergeben. Dieser Übungskoffer wird bei der Brandschutzerziehung gerade für Kinder im Kindergarten- und Schulalter verwendet werden. Sie können damit realitätsnah und mit modernen Geräten das richtige Absetzen eines Notrufs üben und so im Ernstfall hoffentlich richtig reagieren.

Der Notruf-Übungskoffer besteht aus zwei modernen schnurlosen Telefonen mit entsprechenden Ladestationen. Die Software spielt auch die realistische Ansage der Integrierten Leitstellen ein um den Anruf so realistisch wie möglich zu gestalten.

Wir danken der Versicherungskammer Bayern ganz herzlich für die kostenlose Überlassung dieser hilfreichen Ausstattung!

 

30. Juli 2018: Leistungsabzeichen „Wasser“ erfolgreich bestanden

Zwölf aktive Feuerwehrleute stellten sich am 30. Juli 2018 der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. In zwei Gruppen absolvierten sie die geforderten Aufgaben, die aus dem Aufbau des Löschangriffs, verschiedenen Knoten & Stichen und Zusatzaufgaben bestanden. Alle Herausforderungen wurden zur Zufriedenheit der Schiedsrichter um Kreisbrandinspektor Johann Huber erfüllt.

Die folgenden Feuerwehrfrauen und –Männer legte die Leistungsprüfung ab:
Stufe 1:
- Johannes Dohlen
- Veronika Hahn
- Christina Ralser
Stufe 2:
- Bernhard Astl
- Franz Astner
- Alexander Ißle

Stufe 4:
- Alexander Heinisch

Stufe 5:
- Jakob Schober
- Josef Schober

Stufe 6:
- Florian Huber
- Markus Pertl
- Dominik Ralser